„Gestalttherapie“ bezeichnet ein psychotherapeutisches Verfahren, bei dem der Schwerpunkt des therapeutischen Prozesses die Wahrnehmung und das bewusste Erleben der eigenen Gefühle, Empfindungen, Bedürfnisse, Verhaltensweisen und (Selbst-)Konzepte ist.
Die tiefenpsychologisch-fundierte Gestalttherapie (FPI/EAG), mit der ich arbeite, verbindet gestalttherapeutische Ansätze mit tiefenpsychologischen, körpertherapeutischen und integrativen Perspektiven und mit kreativem Ausdruck.
Dabei geht es nicht nur darum, Schwierigkeiten und Symptome zu verstehen, sondern auch darum, eigene Bedürfnisse, Gefühle und Ressourcen wieder wahrzunehmen und neue Möglichkeiten im Leben zu entdecken.
Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Betrachtung des Menschen in seiner körperlichen, emotionalen, biografischen und sozialen Dimension. Dabei werden aktuelle Erfahrungen und Beziehungsmuster ebenso berücksichtigt wie biografische Prägungen und unbewusste Prozesse.
Therapeutischer Focus ist das unmittelbare Erleben.
Darin liegt die Möglichkeit zu tiefer und unmittelbarer Selbsterkenntnis.
- Was fühle ich eigentlich?
- Was will ich wirklich?
- Welche (übernommenen?) Selbstkonzepte definieren bzw. beschränken mich?
- Welche Prägungen und Verletzungen beeinflussen mich bis heute?
- Inwiefern tun mir meine Beziehungen eigentlich gut?
- Welche Gefühle, Empfindungen und Bedürfnisse kann/darf ich nicht spüren?
Neben dem, was Sie erzählen und verstehen möchten, kann auch all das Raum bekommen, was sich über Gefühle, Körperempfindungen, innere Bilder oder kreative Ausdrucksformen zeigt.
Dabei begleite ich Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Ressourcen wieder zu entdecken, Zusammenhänge zu verstehen und mehr Selbstverständnis, Lebendigkeit und persönlichen Gestaltungsspielraum zu ermöglichen.
Focus ist die Vertiefung und Verfeinerung Ihrer Selbstwahrnehmung, Ihres „Gewahrseins“ sich selbst gegenüber, Ihrer INTUITION.
Denn das Wissen um die Hintergründe Ihrer Probleme und um Ihre ur-eigenen Lösungen ist tief in Ihnen gespeichert. Der Zugang zu diesem Wissen liegt in Ihrer intuitiven Selbstwahrnehmung.
Je besser Sie sich wahrnehmen, desto besser spüren Sie, wie Sie sind und was Sie brauchen.
Neben dem sprachlichen Ausdruck können daher auch Körperwahrnehmung, Bewegung, Imagination, kreative Medien, szenische „Inszenierungen“ Ihrer Probleme/Lebensthemen und die therapeutische Beziehung in den Prozess einbezogen werden – in Resonanz mit Ihnen und Ihren Anliegen, Bedürfnissen und Themen.
Das Leben und Erleben kann reicher, freier und erfüllender werden – im Hier & Jetzt.